AG Berlin-Brandenburg

Unser nächstes Treffen der AG Berlin/Brandenburg findet statt am:

 

Donnerstag, den 17.11.2016 um 19 Uhr

 

Adresse: Am Borsigturm 11 in 13507 Berlin-Tegel

Prometheus Akademie, 10. Etage 

 

Themen:
- Bericht von der Mitgliederversammlung in Frankfurt 
- Planung 2017 
    - Durchführung weiterer Barrier Nursing Kurse
    - "Das Große Treffen der AG Berlin-Brandenburg". Voraussichtlich ein Samstag im Februar
       Themen sammeln... 1. Vorschlag: Hygiene... Im Krankenhaus, Trinkwasser, ...
- Sonstiges
 

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Veranstaltungen mit DGKM-Beteiligung in Berlin: 

Am 28./29. September 2015 fand der 11. Europäischen Katastrophenschutzkongresses (http://www.civil-protection.com) in Berlin statt. Der Vize-Präsident der DGKM Oberstarzt a.D. Ulrich Grüneisen ist Mitglied des Programmbeirats, auch die DGKM war mit mehreren Referenten und Moderatoren am Programm beteiligt. Im Rahmen des Kongresses wuerd am 28. September um 18:20 Uhr der Hanno-Peter-Preis durch den Präsidenten der DGKM Prof. Dr. Leo Latasch verliehen. Zu den Preisträgern siehe Bericht unter http://www.dgkm.org/Hanno-Peter-Preis. 

 

Bericht von Aktivitäten der AG Berlin/Brandenburg

Am 11. April 2015 fand der 3. Barrier Nursing Kurs in der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst Akademie (BFRA) statt. Die Anzahl der Patienten, die mit einem hoch kontagiösen und hoch infektiösen Erreger in Kontakt gekommen und / oder infiziert sind, hat deutlich zugenommen. Dies stellt alle Beteiligten, insbesondere Personal aus dem Rettungsdienst, bei den Feuerwehren und in Notaufnahmen vor besondere Probleme.

 

Um sich vor diesen Gefahren zu schützen, bedarf es zwingend notwendiger Persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Der Umgang mit einer Persönlichen Schutzausrüstung kann jedoch nicht im täglichen Einsatzgeschehen gesammelt werden. Hierzu ist ein gezieltes Training notwendig, bei dem der Umgang mit der Persönlichen Schutzausrüstung und das Arbeiten darin unter realistischen Bedingungen geübt werden. Federführung für die Planung und Umsetzung des Kurses war die Arbeitsgruppe Berlin-Brandenburg mit tatkräftiger Unterstützung aus München.

 

In Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz Berlin wurde dieser Kurs zum Erfolg.

Nach einer Einführung durch Vorlesungen von Spezialisten zu den Themen:

  • Der Patient mit hochkontagiöser Erkrankung in Praxis und Rettungsstelle - Verdacht auf Ebola, Krim-Kongo und Co
  • Schutzkleidung – was ist das?
  • Juristische Aspekte bei der Behandlung von isolierpflichtigen Patienten

nutzen 18 Kursteilnehmer – Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus Rettungsdienst und Pflege - das Herzstück dieses aufwändigen Kurses. Unter fachlicher Anleitung wurde das sichere An- und Auskleiden realer Infektionsschutzsets geübt. Das Arbeiten unter erschwerten Bedingungen und die Untersuchung und Versorgung von infektiösen Patienten, großartig dargestellt von der Gruppe der Realistische Unfalldarstellung zeigten deutlich die Unterschiede zur Routine. Einfachste Maßnahmen stellten die Teilnehmer vor unerwartet große Herausforderungen.

 

Der Erfahrungsaustausch unter den Kollegen wurde ausgiebig genutzt und bei der Bewertung sehr hervorgehoben. Besonders da sich unter den Teilnehmern Frau Dr. Adolphine Metamonika, (Ärztl. Leiterin der Medizinischen Dienste der Diözese Boma – DR Kongo) befand, die als Gast der Coburger Initiative für Ärzte im Kongo e.V. in Begleitung unseres Mitgliedes Martin Lücke aktiv an diesem Kurs teilnahm. Am Rande bot sich hier ein guter internationaler Austausch.

 

Insgesamt war das Feedback des Kurses sehr gut. Zur Durchführung solcher Kurse ist die Unterstützung vieler Hände nötig. Daher möchte ich unsere Sponsoren erwähnen

- Frau Dr. Bartel-Lingg von der Fa. Vitmo

- Fa. Kimetec GmbH

Vor allem möchte ich mich nochmal bei allen Dozenten und Helfern bedanken, ohne sie hätte wir diesen Kurs nicht realisieren können.

[Carola Behling]